Metropole Ruhr

Region / Brandenburg / 4.436 km² / 5.050.00 EW

Website: www.metropoleruhr.de

Kontakt: rauch@rvr-online.de 

Twinningpartner: Region Hannover

 

Was wir bereits im Klimaschutz erreicht haben...

Die Metropole Ruhr besteht aus 11 kreisfreien Städten, vier Kreisen und insgesamt 53 Kommunen. Zahlreiche Gebietskörperschaften setzen sich aktiv für den Klimaschutz ein, haben Klimaschutzkonzepte erstellt und umgesetzt, nehmen am EuropeanEnergyAward teil, z.T. mit Auszeichnung. Daneben gibt es Leuchttürme wie die Solarstadt Gelsenkirchen, die Wasserstoffstadt Herten, Innovation City Bottrop oder Essen als die Grüne Hauptstadt Europas 2017.
Der Regionalverband Ruhr (RVR) bietet seinen Mitgliedskörperschaften eine etablierte Plattform zum Erfahrungsaustausch und zur Vernetzung. Mit dem Planungswerkzeug EnergyFIS zu den Themen Windenergie, Freiflächen-Photovoltaik, Bioenergie, Fernwärme und Grubenwasser unterstützt der RVR die Kommunen aktiv bei der Suche nach Standorten für Erneuerbare-Energien-Anlagen. Ergänzt wird dies durch das gerade fertig gestellte Regionale Klimaschutzteilkonzept zur Erschließung der Erneurbaren-Energien-Potentiale in der Metropole Ruhr, das darüber hinaus eine Treibhausgasbilanz für alle Kommunen und Kreise sowie die Region beinhaltet. Wichtig für den Klimaschutz in der Metropole Ruhr ist auch die Förderung des Radverkehrs wie z.B. durch den Radschnellweg RS1 sowie die umfangreiche Kampagnen- und Öffentlichkeitsarbeit im Rahmen der Klimametropole Ruhr 2022.

 

Unsere größten Herausforderungen sind...

… beim Regionalverband Ruhr eine ausreichende Personaldecke für das Thema Klimaschutz zu schaffen, um unsere Gebietskörperschaften bei der Umsetzung von Maßnahmen unterstützen zu können, und Fördermittel für die Umsetzung des Klimaschutzteilkonzepts/Klimaschutzmanager zu bekommen. Hürden sind auch die sich oft ändernden rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen mit Blick auf die umzusetzenden Maßnahmen aus dem Klimaschutzteilkonzept sowie die Deckung des Wärmebedarfs der Region erneuerbar zu erreichen, da das Potential sehr gering ist. Ein Energie-Gesamtkonzept aus den bereits vorhandenen Einzelstudien (Fernwärme, KWK, Erneuerbare-Energien) zu erstellen und umzusetzen gestaltet sich schwierig. Die zahlreichen Akteure und Interessen zu berücksichtigen, miteinander abzustimmen und in Einklang zu bringen ist ebenfalls eine große Hürde.

 

Unsere nächsten Ziele sind...

...die genannten Herausforderungen anzugehen, was zunächst bedeutet, Fördermittel zu akquirieren, um weiteres Personal einstellen zu können.

 

Im Twinning-Jahr steht für uns im Vordergrund...

...der Austausch mit unserem Twinning-Partner „Region Hannover“ zu bereits erfolgreich umgesetzten Projekten, Strategien und Maßnahmen um von den Erfahrungen zu profitieren und neue Ideen zu bekommen sowie die Basis für eine dauerhafte Kooperation zu schaffen.