Das Projekt

RegioTwin führt das Prinzip des Twinnings erstmals in den kommunalen Klimaschutz in Deutschland ein. Das Modellvorhaben erprobt und evaluiert, inwiefern eine vertiefte Zusammenarbeit zwischen zwei oder mehr Kommunen die Umsetzungsquote von Klimaschutzmaßnahmen erhöhen kann.

Das Twinning ist ein Instrument, das bisher von der Europäischen Union eingesetzt wurde, um Beitrittsländer auf die Aufnahme in die Europäische Union vorzubereiten. RegioTwin überträgt diesen Ansatz auf den kommunalen Klimaschutz, um einen besseren Wissenstransfer zwischen Regionen zu ermöglichen.

Ziel des Projektes ist es, mehr Klimaschutzstrategien und –maßnahmen umzusetzen. Das Projekt geht auf die Bedürfnisse und Anforderungen der Kommunen ein und unterstützt diese darin, sich für den Klimaschutz zu engagieren, ambitionierte Klimaschutzziele zu erreichen und Klimaschutzmaßnahmen umzusetzen. Themenfelder werden unter anderem Effizienz, Mobilität, erneuerbare Energien, Organisation, Konsum und Lebensstile oder auch Industrie sein. Um dem verschiedenen Wissens- und Umsetzungsstand in Regionen Rechnung zu tragen, werden zwei Arten von Twinnings eingeführt: Twinnings zwischen Regionen und Maßnahmen-Twinnings.

Das Projekt wird vom IdE Institut dezentrale Energietechnologien durchgeführt und vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) gefördert.